Ausstellung – Hirten und Herden im Landschaftsmuseum

Hirten und Herden in der Grafik der frühen Moderne

Wann..... : 02.04.2012
Beginn... : 10:00 Uhr
Eintritt.... : keine Angabe

ErlebnisCARD - Vorteil :
keiner
Veranstaltungsort :
Landschaftsmuseum Westerwald
Leipziger Straße 1
57627 Hachenburg

„Und es waren Hirten auf dem Felde…“

Dass die Hirten und ihre Herden als erste Zeugen der Geburt Jesu im Weihnachtsevangelium genannt werden, hat einen tiefen Sinn. Im Altertum waren die Hirten die ersten Träger einer Kultur, nicht arme umherziehende Nomaden. Schon der antike Dichter Vergil (70-19 v. Chr.) beschrieb in den zwei bedeutenden Lehrgedichten „Bucolica“ und „Georgica“ das goldene Zeitalter. Die Bucolica beschreiben verklärend das Leben der Hirten und Ihrer Herden, die Georgica das Landleben in allen Aspekten.

Für die Künstler der frühen Moderne war die Übereinstimmung von Mensch und Natur ein Thema, das sie zunächst den antiken Über­lieferungen entnahmen. So haben Aristide Maillol (1861-1944) und Richard Seewald (1889-1976) Holzschnitte zu den Vergil-Gedichten geschaffen. Viele andere, wie Ludwig von Hofmann (1861-1945), wandelten die Themen frei ab. Welche bedeutsame Rolle das Thema Hirten und Herden für die Kunst der Zeit damals spielte, zeigen die 30 Arbeiten der Ausstellung, die aus einer Privatsammlung zur Verfügung gestellt wurden.

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 19. Februar um 15:00 Uhr, lädt das Museum alle Interessierten herzlich ein!